Eva Dessecker
Eva Dessecker studierte Kunstgeschichte und Archäologie. Sie war Assistentin und Mitarbeiterin von Moidele Bickel an der Schaubühne Berlin sowie von Jürgen Rose und Karl Lagerfeld bei den Salzburger Festspielen. Dort gestaltete sie 1992 die Kostüme für «Aus einem Totenhaus» (Inszenierung: Klaus Michael Grüber), 1993 folgte «Das Gleichgewicht» von Botho Strauss (Inszenierung: Luc Bondy). Bei zahlreichen Inszenierungen arbeitete sie mit dem Regisseur Friedrich Meyer-Oertel und dem Bühnenbildner Hans Martin Scholder am Staatstheater Darmstadt zusammen. Weitere Arbeiten waren «Warten auf Godot» (Inszenierung: Cesare Lievi) und «Oleanna» (Inszenierung: Dieter Giesing) am Wiener Burgtheater, Udo Samels Schubert-Trilogie («Die schöne Müllerin»/ «Winterreise»/ «Schwanengesang») an der Oper Frankfurt, «La Vie de Bohème» (Inszenierung: André Wilms) am Schauspiel Frankfurt und «Medeamaterial» von Pascal Dusapin am Théâtre des Amandiers de Nanterre. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Eva Dessecker heute mit Klaus Michael Grüber. Für ihn entstanden die Kostüme zu «Splendid’s» von Jean Genet (Schaubühne Berlin und Piccolo Teatro Milano 1994), «Bleiche Mutter, zarte Schwester» von Jorge Semprun (Kunstfest Weimar 1995), «Roberto Zucco» von Bernard-Marie Koltès (Wiener Festwochen 2001) sowie «Il Ritorno d’Ulisse in Patria» und «Idomeneo» am Opernhaus Zürich.





