Homo Utopiens - Künstlergruppe DIMENSIONEN

Homo Utopiens - Künstlergruppe DIMENSIONEN
3 May 2014 - 4 May 2014

 

 

 

 

3. Mai 2014, 20.30h Einlass    

 Beginn: 21h – Premiere

 

4. Mai 2014, 20.30h Einlass    

Beginn: 21h 

 

 


 

Die Künstlergruppe DIMENSIONEN präsentiert HOMO UTOPIEN ihr neues Skulpturen-Tanzstück mit live improvisierter Musik.

Uraufführung am 3. und 4. Mai 2014 in der Kunsthalle m³ Mengerzeile

Am ersten Mai-Wochenende 2014, zeitgleich zum Gallery Weekend, lädt DIMENSIONEN zur Uraufführung des 2. Skulpturen-Tanzstücks „HOMO UTOPIENS“ in die Kunsthalle m³ Mengerzeile ein.

Sechs Mitglieder der Performance-Gruppe nähern sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven der menschlichen Existenz. Dimensionen - der Plural zielt absichtsvoll auf verschiedene Größen, Bedeutungen, Maße, die sich zueinander in spannungsvolle Verhältnisse begeben. Das Verhalten als Mensch und zwischen Menschen auszuloten, in die psychischen Beweg-Gründe einzutauchen und diese vielfach zu spiegeln, darum geht es in den Produktionen des temporär zusammenarbeitenden internationalen Künstlerkollektivs.

Die Performance der Künstlergruppe DIMENSIONEN um Ilona Ottenbreit (Künstlerische Leitung, Skulpturen/Malerei) vereint die kreativen Ausdruckspotenziale von zwei Tänzern (Giovanna Rovedo, Abel Navarro), drei Musikern (Martina Dünkelmann/Cello-Improvisation, Sean Barrett/analoge Effekte) und einer Foto-Video-Künstlerin (Anika Kuntze).

Der Mensch als Gefühl. Das Gefühl als Geräusch. Das Geräusch eines Schattens. Der Schatten des Treffens. Das Treffen der Systeme. Die Systeme von Veränderung. Die Veränderung durch Bewegung.

In der neuen Performance „HOMO UTOPIENS“ wird die 2011 begonnene Recherche zur Menschwerdung und -bewahrung in Bewegung weiter geführt - „Menschsein in einer Welt ohne Regeln und Halt“. Die Tanzenden, live verfolgt in der Malerei, und die Skulpturen, gleich retardierenden Momenten abstrahiert aus umwickeltem Holz, werfen Schatten. Der Raum verwandelt die Objekte und umgekehrt. Verschiedene Räume, verschiedene Aktionen. Der Zuschauer bewegt sich in und mit ihnen. Im Zusammenspiel von Licht – Schatten- Bewegung erhalten die Skulpturen punktuelle Lebendigkeit. Auf mehreren Ebenen umkreist die neue Performance „HOMO UTOPIEN“ existenzielle Fragen. Wie reagiert jeder nach dem großen Kollaps – im Festhalten am Geliebten, durch Wiederholung alter Strukturen und Rituale? Wie findet der verletzbare Mensch die Balance zwischen Kontrollverlust und Kontrollwunsch? Trotz klarer Verabredungen ist jede Performance anders; sie lässt Raum für Ausdrucks-Wechsel und Spieglungen in skurriler Zuspitzung. Die frei improvisierte Musik interagiert mit den anderen performativen Künsten. Jeder Zuschauer ist eingeladen, mit allen Sinnen Teil des Spiels zu werden.

Bewegung ist die Ursache allen Lebens (Leonardo da Vinci) - Ilona Ottenbreit und die Künstlergruppe DIMENSIONEN sind ihr in ganz eigener künstlerischer Ausformung auf der Spur.

Text: Karin Schmidt-Feister